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Kunst Auktion 3. - 5. Juni 2013, Germann Auktionshaus, Zürich

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Kunst Katalog, Moderne und Zeitgenössische Kunst, Auktion vom 3. - 5. Juni 2013, Germann Auktionshaus AG, Stockerstrasse 38, 8002 Zürich. Bedeutende Gemälde, Skulpturen, Aquarelle, Zeichnungen, Multiples, Fotografie, Bedeutende Internationale Druckgrafik, Portfolios und Kunstbücher, Internationale Druckgrafik.

Schweizer Volkskunst

Schweizer Volkskunst Auktion: Mittwoch, 5. Juni 2013 19.00 Uhr Nr. 933 - 955 Jedes Kunstwerk ist auf unserer Website abgebildet germannauktionen.ch All of the artworks can be viewed on our website germannauctions.com Schweizer Volkskunst mit Schwerpunkt Appenzell und Toggenburg In der Schweizer Volkskunst bildet diejenige aus dem Appenzell und Toggenburg einen Schwerpunkt, mit ihren Bildern und Plastiken, bemalten Möbeln, Holzgeräten zur Milchverarbeitung (Weissküferei), Messingund Silberbeschlägen (Tierschmuck und Teile der Sennentracht), dem Trachtenschmuck der Sennentracht, mit textilen Teilen der Sennentracht und auch mit den Hauben der Silvesterchläuse. Aus der übrigen Schweiz sind hauptsächlich Scherenschnitte des Waadtländer Pays-en-Haut und des Saanenlandes bekannt. Louis Saugy (1871-1953 Rougemont) hat Scherenschnittbilder von hoher Qualität und einer freien, bildmässigen Gestaltung geschaffen (Lot 946). Die Senntummalerei ist wohl das interessanteste Gebiet der Volkskunst aus Appenzell und dem Toggenburg. Diese besteht in der Hauptsache aus Tafelbildern mit Darstellungen aus dem Leben der Sennen-Bauern. Solche Tafelbilder finden sich erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts. Ab dann wurden sie in grosser Anzahl von verschiedenen Malern bis in die heutige Zeit hinein gefertigt. Aus den Beschreibungen des Appenzellerlandes in den Gelehrtenschriften des 19. Jahrhunderts geht hervor, dass sich das Leben und Denken der Sennen um die Kühe drehte. Die Kuh ist somit auch das zentrale Motiv in der künstlerischen Produktion dieser Zeit. Zu den frühesten Zeugnissen der tafelbildähnlichen Senntummalereien jener Zeit gehören einerseits lange, schmale, bemalte oder in Holzschnitttechnik bedruckte, papierne Bänder (sogenannte “Sennenstreifen”) mit Motiven der Alpfahrt oder schmale und lange Holzbretter mit Darstellungen der Alpfahrt. Zwei besonders gut erhaltene Sennenstreifen von mehr als drei Meter Länge gestaltet von J. G. Zähndler (Lot 955) und Christian Vetsch (Lot 950), kommen zur Versteigerung. Johann-Jakob Heuscher (1843 Herisau - 1901 St.Gallen) entwickelte richtungsweisende Darstellungsformen für die sachgetreue Wiedergabe von Liegenschaften. Er verwendete fast durchweg dünn aufgetragene Ölfarbe, zum Teil auch nur Wasserfarbe mit Deckweiss. Das Blau des Himmels ist bei ihm immer mit dem Farbstift gemalt. Anna Barbara Aemisegger-Giezendanner (1831 Bendel, Kappel - 1905 Hemberg), genannt “Babeli Giezendanner”, ist die zentrale Figur in der Bauernmalerei des Toggenburgs. Im Vergleich zu den Appenzeller Bauernmalern sind ihre Bilder feiner, und was die Darstellung der Landschaft und der von ihr gut beherrschten Perspektive betrifft, realistischer und weniger primitiv gemalt. Ihrer Zeichnungsart wird oft etwas Biedermeierliches nachgesagt. Die Arbeiten des Toggenburgers Felix Brander (1846 - 1924 Ebnat) zeigen häufig Wirtschaften des Toggenburg. Einige seiner Werke sind signiert und auch datiert. Er verwendete immer Aquarellfarben, Deckweiss und Bleistift und legte grossen Wert auf genau wiedergebende Konstruktionen der Häuser, da er sich als gelernter Dachdecker mit den Fachkonstruktionen, Giebeln, Kaminen usw. bestens auskannte. Eine Besonderheit sind die sogenannten “Silvester Chläuse” (Lot 947 und 948): Hüte und Hauben, die zum “Chlausen” am alten und neuen Silvester (13. Januar bzw. 31. Dezember, nach Julianischem bzw. Gregorianischem Kalender) nur in Appenzell-Ausserrhoden getragen werden. Das Chlausen ist ein reiner Männerbrauch. An den besagten Tagen ziehen Gruppen von meistens sechs Männern in einer bestimmten Anordnung von morgens früh bis abends spät und häufig in ihrer eigenen Gemeinde von Gehöft zu Gehöft. Der vorderste Chlaus der Gruppe ist der”Vorrolli”, auch “Rollewiib”, der hinterste der “Nachrolli”. Beide sind als Frauen verkleidet und tragen grosse schmale Hauben, die von allen Seiten angesehen werden können. Die Schellenchläuse dazwischen tragen flache Hüte. Im Innenteil der Hauben und auf den Hüten ist vorn so wie hinten eine Vielfalt von figürlichen Szenerien montiert. Jede Gruppe hat ihr eigenes Thema mit Darstellungen von Sitten und Gebräuchen des eigenen Landes. Nicht selten werden die Hauben und Hüte von den Trägern in Gemeinschaftsarbeit hergestellt. Literatur: - Bruno Bischofberger. Volkskunst aus Appenzell und dem Toggenburg, Sammlung Bruno Bischofberger. Zürich, Edition B-Press, 1973. - Filippa Guy. Blick in eine Idylle, Schweizer Volkskunst und naïve Malerei aus vier Jahrhunderten. Bern, Benteli, 1983 - Franziska Schürch. Landschaft, Senn und Kuh. Die Entdeckung der Appenzeller Volkskunst. Münster, Waxmann Verlag, 2008.

933 Aemisegger-Giezendanner Anna 1831-1905 CH Die Alpfahrt, ca. 1893 Aquarell, Bleistift und Tusche auf Papier. H 235 mm B 320 mm. (Rahmen). Betitelt. Provenienz: Schweizer Privatbesitz. (CHF 5’000.-/ 9’000.-) (EUR 4’000.-/ 7’000.-) (USD 5’400.-/10’000.-)

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